Minstacher Skifahrer gratulierten Wolfgang und Manuela

Herzogin Katharina als Ehevorbild
 
Wolfgang Weigl und Manuela Dirscherl heirateten – FCC-Skiabteilung stand Spalier
 

Max Schießl gratulierte dem Brautpaar im Namen der Skiabteilung wie des Hauptvereins von Herzen.

Ob der Reis "Früchte trägt", wird sich zeigen.
 
PEMFLING. Orange leuchtete es am letzten Samstagvormittag vor der Pemflinger Pfarrkirche St. Andreas, denn da hatten sich etliche Mitglieder der Skiabteilung des FC Chammünster in ihren Abteilungsjacken eingefunden, um ihrem stellvertretenden Abteilungsleiter Wolfgang Weigl und seiner frisch angetrauten Manuela zu gratulieren und sie unter einem Ski-Baldachin hindurch marschieren zu lassen. Doch bis es soweit war, durfte das Paar natürlich erst das Sakrament der Ehe empfangen, das ihnen von Pfarrer Andreas Hanauer gespendet wurde.
Eine große Hochzeitsgesellschaft hatte sich in der Pemflinger Pfarrkirche am Samstag eingefunden, um die Trauung von Wolfgang Weigl aus Chammünster und Manuela Dirscherl aus Kreuth bei Pemfling mitzuerleben. Die „Singgruppe Veritas“ aus Pemfling eröffnete den Gottesdienst mit dem Lied „Deine Liebe ist wie ein loderndes Feuer“ und untermalte auch sonst die Messfeier mit passenden modernen geistlichen Liedern. Schon in der Lesung aus dem Buch Rut wurde das Thema von Pfarrer Hanauers Predigt thematisiert: die Unauflöslichkeit der Ehe, die nur der Tod scheiden könne.
Als Beispiel einer solchen Ehe, die in allen Mühsalen und Gefahren des Lebens Bestand hatte, nannte der Priester den Lebensbund des finnischen Herzogs Vasa, der vom dänischen König Erik gefangen wurde. Doch seine Frau Katharina hielt zu ihm, auch als der König meinte, sie sei doch jetzt frei und solle ihr Leben genießen. Da zeigte sie ihm ihren Ehering, in dem die Worte „mors sola“, „nur der Tod“, eingraviert waren, und sie ging mit ihrem Mann ins Gefängnis und kam erst nach dem Tod des Königs nach 17 Jahren frei.
„Wohin du auch gehst, dahin gehe auch ich“, hatte es in der Lesung geheißen, das Brautpaar habe sich entschieden, seinen Weg nun gemeinsam weiter zu gehen, sagte der Pfarrer. Momentan sei dieser absehbar, aber doch wisse keiner, welche Schicksalsschläge er beinhalte. Da müsse man sich an sein Treueversprechen erinnern, für das der Ehering das Zeichen sei, und den Weg gemeinsam weitergehen. Gott gehe mit uns, aber es sei unsere Sache, ob wir uns auf seine Treue einlassen und ihn nicht aus unserem Leben ausschließen. Dann seien Liebe und Treue wie ein Haus, das auf Fels und nicht auf Sand gebaut sei und allen Stürmen standhalte.
Nach dem eindrucksvollen Trauungsgottesdienst warteten vor dem Kirchenportal die Freunde der FCC-Skiabteilung auf ihren zweiten Abteilungsleiter und Max Schießl gratulierte dem Brautpaar im Namen des FC Chammünster und besonders der Skiabteilung (von der einige in Susten/Schweiz beim Inline-Europacup-Rennen waren), aber auch persönlich von Herzen und übergab ein Präsent. Die anderen Skifahrer hatten noch eine Reisdusche parat, worüber sich besonders die Manuela „freute“, weil ihr die Körndl alle ins Dekolleté rieselten. Doch konnte das ihre Fröhlichkeit nicht trüben und sie nahm mit ihrem Wolfgang die vielen Glückwünsche mit einem strahlenden Lächeln entgegen, bevor’s zur weltlichen Feier nach Arnschwang in den „Brunner-Hof“ ging.
 

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