Vereinschronik

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1973

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1983

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1984

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Der 17. Februar 1961 kann als Geburtstag des FC Chammünster angesehen werden, denn an diesem Datum fand die Gründungsversammlung in der Brauerei-Gaststätte Hintereder in Chammünster statt. 44 Interessierte wählten in dieser Versammlung die Vorstandschaft mit dem Ergebnis:

1. Vorstand:

2. Vorstand:

Max J. Eisenreich

Rupert Hofbauer

Geschäftsführer:

Schriftführer:

Erwin Wrba

Erich Müller

Kassier:

Pressewart:

Ludwig Magerl

Eberhard Heger

Beisitzer:

 

Matthias Voith

Alois Strobl

Ludwig Hofbauer sen.

Josef Schübl

Ernst Hunger sen.

Adolf Steinkirchner

Josef Holzer

Anton Gruber

 

Der Monatsbeitrag für Mitglieder wurde auf DM -,50 festgelegt.

 

Am 25. Februar 1961 wurde die erste Vorstandschaftssitzung einberufen.

Tagesordnung: 1.) Verwaltungsangelegenheiten

                         2.) Spielbetrieb

                         3.) Wünsche und Anträge

Es wurden Josef Hunger sen. und Alois Meier sen. zu Kassenprüfern bestimmt. Einstimmig angenommen wurde der Eintrag ins Vereinsregister. Von Brauereibesitzer Alfons Hintereder wurden Spielerdresse, weiße Hose, violettes Trikot mit weißem Bruststreifen, gestiftet.

Vorstand M. J. Eisenreich konnte berichten, dass das Landratsamt Cham einen Zuschuß in Höhe von DM 80,-- bereitstellt.

Das Amt des Trainers übernahm Sepp Holzer. Die Torlatten sollen durch Holzspenden beschafft werden. Verhandlungen mit Michl Bierl wegen einer Entschädigung für seine an den Sportplatz angrenzende Wiese sollen geführt werden. Als Vereinslokal wurde einstimmig die Brauerei-Gaststätte Hintereder bestimmt.

Sepp Holzer erklärte sich bereit, den Stempel mit Kissen und zwei Quittungsblocks zu stiften. Ein Fußballer-Tanz mit der Kapelle Sigi Griesbeck soll am Ostermontag veranstaltet werden. Als Unkostenbeitrag soll pro Person DM 1,50 erhoben werden.

Ohne allzu große Vorbereitungen auf die Saison wurde am 7. Mai 1961 das erste Punktspiel gegen Michelsneukirchen ausgetragen und mit 7:2 Toren gewonnen. Diese erste Begegnung bestritten die Spieler Rudi Greil, Erich Hartl, Günther Gruber, Herbert Roiger, Max Siebenhandl, Rudi Pongratz, Ludwig Heigl, Albert Feldbauer, Willi Brunner, Heinrich Besold und Hans Sack. Dabei erzielte Günther Gruber in diesem Treffen das absolut erste Tor für den neugegründeten Verein. Schärfster Rivale im ersten Vereinsjahr war der ebenfalls neugegründete Verein DJK Arnschwang, gegen den Chammünster zweimal verlor und hinter ihm Vizemeister der C-Klasse wurde. Damals spielten unter 14 Vereinen noch 6 Reservemannschaften außer Konkurrenz mit. Bei Berücksichtigung aller Spiele, einschließlich der Reservemannschaften wäre der FC Chammünster bereits im ersten Jahr Meister geworden.

Das Jahr 1962 brachte den ersten großen Erfolg für den FC Chammünster. Zwar verwässerten wieder 5 Reservemannschaften außer Konkurrenz das Tabellenbild, aber sowohl mit Reservewertung, als auch offiziell wurde Chammünster 1962 Meister der C-Klasse Ost. Wie bereits 1961, machte der Angriff des FC von sich reden, als er wieder weit über 100 Tore erzielte. Bereits 5 Wochen vor Saisonschluß stand die Meisterschaft des FC Chammünster fest, gegen den Meister der C-Klasse Ost, Gruppe 2 mußten dann noch 2 Entscheidungsspiele ausgetragen werden. Gegner war der SV Kirchenrohrbach. Beide Spiele wurden gewonnen, der FC Chammünster hatte sich damit den Aufstieg in die B-Klasse gesichert.

Das erste Jahr in der B-Klasse verlief trotz einiger Niederlagen sehr erfolgreich. Nach sieben Spieltagen lag der FC ohne Niederlage sogar an der Tabellenspitze. Erst in der Rückrunde fiel er etwas zurück, belegte aber nach Saisonende hinter Bodenwöhr und Neunburg einen hervorragenden 3. Tabellenplatz.

Auch die neugegründete Reservemannschaft schlug sich in den Punktspielen ganz ausgezeichnet und bewährte sich unter so starken Mannschaften wie Bruck, Oberviechtach, Rötz, Neunburg v. Wald, Waldmünchen und Furth i. Wald. Bereits 1962 wurde der Plan ins Auge gefaßt, einen neuen Sportplatz zu errichten. Vorstand Eisenreich fand beim Bürgermeister, bei den Gemeinderäten und bei Pfarrer Voith große Unterstützung.

Für Tischtennisbegeisterte wurde 1962 eine Tischtennisplatte angeschafft und im alten Schulhaus bei der Kirche aufgestellt. Dies stellte die Keimzelle der später gegründeten Tischtennisabteilung dar.

Die Jahre 1963 und 1964 verliefen für den FC Chammünster ebenfalls recht erfolgreich. In insgesamt 22 Verbandsspielen wurden 18 Siege errungen, nur 3 gingen verloren und eines endete Unentschieden. Das Torverhältnis lautete äußerst günstig mit 133 : 30.

Ungeahnte Erfolge brachte das Spieljahr 1965 für die erste Mannschaft. In einer einzigartigen Erfolgsserie eilte sie von Sieg zu Sieg, lag bereits in der Vorrunde an der Tabellenspitze und sicherte sich die Meisterschaft in der B-Klasse Ost und damit den Aufstieg in die A-Klasse. Vor allem die zahlreichen Auswärtssiege hatten den Grundstein für diesen Erfolg gelegt. In einer Meisterschaftsfeier wurden die Leistungen der Spieler gewürdigt und Vorstand Eisenreich betonte, die zweite Meisterschaft innerhalb 5 Jahren sei nur deshalb errungen worden, weil egoistische Rekordsucht und persönlicher Fanatismus in den Reihen des FC Chammünster von Anfang an keinen Platz gefunden hätten. In der Meisterschaft des Jahres 1965 wurden folgende Spieler eingesetzt: Gütlhuber, Reitinger, Vogl, Obermeier, Brunner, Schießl, Gruber, Heigl, Haberl, Roiger, Ederer, Plank, Hunger, Macht, Siebenhandl, Weber, Holzer und Dirscherl. Einen guten 4. Platz belegte im selben Jahr die Reservemannschaft, während die neugegründete Jugendmannschaft erwartungsgemäß Startschwierigkeiten hatte und eine negative Bilanz aufwies.

1965 stellt auch erstmals einen Meilenstein in der Bereitstellung von Sportstätten für den FC Chammünster dar. Die Spielverhältnisse an der heutigen Saliterstraße waren für die Spiele der A-Klasse unerträglich geworden. 1964 und 1965 verwirklichte der damalige Bürgermeister Ludwig Hofbauer und sein Gemeinderat nach Initiativen des Vereins den 1962 gefaßten Beschluß, einen neuen Sportplatz zu errichten. Mit vielen Opfern und Mühen und unter dem persönlichen Einsatz von Bürgermeister Hofbauer wurde an der Hofinger Straße ein neuer Sportplatz erbaut und beim Pfingstpokalturnier 1965 erstmals bespielt.

Sehr gewissenhaft bereitete sich die 1. Mannschaft des FC auf die Spiele der nunmehr erreichten A-Klasse vor. Zahlreiche Freundschaftsspiele wurden ausgetragen, bis am 17. April 1966 der Startschuß zur neuen Saison fiel. Gleich im ersten Spiel gegen Schnaittenbach gewann der FC und beim ersten Auswärtsspiel in Furth i.W. kam es zu einem denkwürdigen Spielabbruch, als nach einem Lattenschuß das Fußballtor des Gegners in sich zusammenbrach. Zum Schluß der Saison belegte der FC Chammünster mit 25 :29 Punkten einen guten 8. Platz unter den A-Klasse-Mannschaften. Mit 5:0 errang Chammünster gegen Raigering den höchsten Sieg, während es gegen Oberviechtach mit 1:8 die höchste Niederlage hinnehmen mußte. Mit 14:14 hatte die Reservemannschaft ein ausgeglichenes Punktekonto und der 4. Platz war ein gutes Gesamtergebnis. Noch immer keinen Erfolg hatte die Jugendmannschaft in ihrer 2. Saison, sie konnte nur 2 Spiele gewinnen und belegte einen der letzten Plätze. Das beste Ergebnis war das 1:1 gegen den Meisterschaftskandidaten Bruck, während es sonst nur Niederlagen gab.

1967 war die erste Mannschaft noch erfolgreicher in der A-Klasse als im Vorjahr. Diesmal konnte sie mit 29:23 Punkten schon den 5. Platz belegen. Wesentlich schwächer war dagegen die Reservemannschaft, die nur „unter ferner liefen“ spielte. Die Jugendmannschaft wagte sich 1967 an die stärkste Spielgruppe, die Jugend-Sonderrunde und belegte unter sehr starken Mannschaften einen guten Mittelplatz.

1968 ging man in der ersten Mannschaft dazu über, aus der Jugendmannschaft geeignete Nachwuchsspieler in die Erste einzubauen. Dies gelang auf Anhieb und seitdem wurden jedes Jahr weitere Jugendspieler in die erste Mannschaft übernommen. Dadurch wurde allerdings die Jugendmannschaft etwas geschwächt und in der nur 6 Mannschaften umfassenden Jugend-Sonderrunde belegte die Chammünsterer Elf in der ersten Runde nur einen Mittelplatz. In der zweiten Runde schlug sich die Jugendmannschaft schon besser und belegte sogar einen beachtlichen zweiten Tabellenplatz. Schwierigkeiten jedoch hatte die Reservemannschaft, die unter Spielermangel litt und keinen der vorderen Plätze belegen konnte. Die erste Mannschaft schlug sich auch in ihrem dritten A-Klassejahr ganz beachtlich und lag nach Saisonschluß mit einem positiven Punktekonto von 28:24 wieder auf einem hervorragenden 7. Tabellenplatz. 

1969 wurde eine Überbrückungsrunde eingelegt, da die Spielzeit etwas geändert wurde und seitdem im August beginnt. Diese Überbrückungsrunde wurde ebenfalls zu einem großen Erfolg für den FC, der auf Landkreisebene überlegener Sieger wurde. 

So begann die Spielsaison 1969/70 im August 1969 und zu diesem Zeitpunkt griff zum ersten Mal auch eine Schülermannschaft in den Fußballkampf ein. Wie zu erwarten stellten sich noch keine Erfolge ein. 

Vom ersten Spiel an befand sich die erste Mannschaft 69/70 in der Spitzengruppe und galt einige Zeit sogar als Meisterschaftskandidat. In der Rückrunde schnitt die Mannschaft etwas schwächer ab, belegte aber nach Saisonschluß einen großartigen vierten Tabellenplatz.

In der Saison 1970/71 belegte die erste Mannschaft einen 7. Tabellenplatz. Die Reservemannschaft schaffte den Vizemeistertitel und die Jugendmannschaft, die zu Saisonbeginn bereits abgeschlagen am Tabellenende lag, steigerte sich zu einer großartigen Form und hätte es beinahe noch geschafft, die Meisterschaft zu erringen. Lediglich die Schülermannschaft hatte ihre Schwierigkeiten noch nicht überwunden.

Neben dem Punktespielbetrieb trug die Fußballabteilung in den ersten zehn Jahren ihres Bestehens noch zahlreiche Freund­schaftsspiele, Pokalturniere und DFB-Pokalspiele aus. Den wohl größten Triumph errang dabei die erste Mannschaft, als sie 1966 in der 4. DFB-Pokalrunde auf die damalige Spitzenmann­schaft der Bezirksliga traf und dabei den ASV Regenstauf auf dessen eigenem Platz mit 0:1 aus dem Rennen warf.

1. Reihe knieend von links nach rechts:

Walter Vogl, Heinrich Reitinger, Herbert Roiger

2. Reihe: Erich Brandl, Franz Schießl, Josef Hunger, Obermeier, Max Haberl, Josef Ederer, Werner Plank, Günther Gruber und Ludwig Heigl

Diesem größten Erfolg folgte ein noch größeres Schlagerspiel, als sich der damalige Meister der Bezirksliga, der SpVgg Vohenstrauß in Chammünster vorstellte und nur unter härtestem Einsatz mit 3:1 gewinnen konnte. In den folgenden Jahren hatte Chammünster im DFB-Pokal keine größeren Erfolge mehr, erreichte jedoch mehrmals die vierte Runde die aber dann jeweils das sichere Aus bedeutete. Einen großen Erfolg errang der FC Chammünster in einem Nachbarderby anläßlich des DFB-Pokals am 6. August 1968, als er den damaligen Landesligaabsteiger ASV Cham, der mit seiner stärksten Mannschaft angetreten war, mit 3:1 bezwang. In den ersten 10 Jahren des Bestehens des FC Chammünster war dies übrigens die einzige Begegnung mit dem Nachbarverein ASV Cham.

Zur Tradition gehört es, daß sich der FC Chammünster am Osterpokalturnier des FC Chamerau beteiligt. Vor allem in den ersten Jahren seines Bestehens hatte Chammünster in Chamerau großen Erfolg und konnte dreimal den Turniersieg und dreimal den zweiten Platz holen. Seit 1965 führte der FC Chammünster an Pfingsten ein eigenes Turnier mit jeweils 6 Mannschaften durch. Die erfolgreichste Mannschaft bei diesen Turnieren war die Mannschaft von Chamerau, die bis 1971 fünfmal Turniersieger wurde. Auch an anderen Turnieren beteiligte sich der FC Chammünster mit wechselndem Erfolg. Bei einem Turnier in Nürnberg anläßlich eines Gegenbesuches beim VFR Nürnberg holte sich die Mannschaft den 1. Pokal.

In die ersten zehn Jahre der Vereinsgeschichte fallen auch die Gründungen zweier weiterer Abteilungen, 1969 formierte sich die Tischtennisabteilung und 1970 erfolgte die Gründung der Skiabteilung.

Die Tischtennisabteilung stellte sich mit drei Mannschaften dem Verbandsspielbetrieb und nahm mit wechselndem Erfolg am Tischtennisgeschehen teil.

Ein Begriff auf den Wettkampfpisten unserer näheren Skigebiete wurde bereits in den ersten Wintern die Skiabteilung des FC, die im Januar 1970 gegründet worden war und sich aus kleinsten Anfängen zu einer nicht mehr zu übersehenden Kampfmannschaft zusammengefunden hat. Drei Übungsleiter versuchen auch der breiten Bevölkerung den Skisport näherzubringen.

Der FC Chammünster war kein reicher Verein, Mannschaften, Abteilungen und weite Fahrten zum Verbandsspielbetrieb kosten Geld, das nicht immer leicht beschafft werden konnte. Deshalb hatte sich der FC entschlossen, ein großes Sportfest anläßlich des 10jährigen Bestehens zu feiern. Ein Schlagerspiel der ersten Mannschaft gegen den TSV 1860, das nur 1:3 verlorenging, ein Tischtennispokalturnier, ein Unterhaltungsabend der Skiabteilung, ein Altherrenspiel gegen den FC Wackersdorf und ein Jugendpokalturnier umrahmten ein viertägiges Fest, das unter der Schirmherrschaft von MdL Franz Gruber, unserem Vereinsmitglied stand. Zahlreiche neue Freunde und eine sanierte Vereinskasse waren uns Anlaß, mit viel Optimismus in das zweite Jahrzehnt unseres FC zu gehen.

 

Das zweite Jahrzehnt

Das zweite Jahrzehnt kann als Jahrzehnt des Wachstums und der weiteren Abteilungsgriindungen angesehen werden. Es ist deshalb notwendig, die weitere Chronik des FC aufzutrennen und über den Werdegang jeder einzelnen Abteilung besonders zu beachten, da sonst der notwendige Überblick verloren geht. Das Hauptaugenmerk lag auch weiterhin bei der Abteilung Fußball, dem unbestrittenen Aushängeschild des FC Chammünster. Es liegt deshalb auf der Hand, mit der Chronik dieser Abteilung fortzufahren.

In der Saison 1971/72 belegte der FC Chammünster in der Abschlußtabelle einen guten 4. Platz. Diesen hatte man sich mit einem Punkteverhältnis von 27:21 und einem Torverhältnis von 63:54 gesichert. Als Trainer fungierte in dieser Saison Josef Meier und als Abteilungsleiter war Max Siebenhandl gewählt worden.

Beim DFB-Pokal schied man bereits in der 2. Runde gegen den FC Raindorf mit 0:2 Toren aus, beim Pokalturnier in Vilzing erreichte man den 1. Platz, beim Pokalturnier in Altenmarkt den 3. Platz, beim Pfingstpokalturnier in Chammünster den 6. Platz und beim Osterpokalturnier in Chamerau den 2. Platz. Im Großen und Ganzen eine recht erfolgreiche Saison.

Die Saison 1972/73 brachte dem FC Chammünster beim Osterpokalturnier in Chamerau den 2. Platz, beim Pfingstpokalturnier auf eigenem Platz den 1. Rang, beim Pokalturnier in Stamsried ebenfalls den ersten Platz und in der 2. DFB-Pokalrunde schied der FC gegen Furth i.W. mit 1:3 n.V. aus. Mit einem negativen Punktekonto von 23:29 Punkten belegte man in der A-Klasse erstmals einen sehr ungünstigen 10. Platz und es begann der Abfall in ein Leistungstief, das nach zwei Jahren zum Abstieg aus der A-Klasse führen sollte.

Werner Plank führte in diesem Jahr die Abteilung und Josef Meier war wiederum Trainer.

Die Saison 1973/74 brachte beim Osterpokalturnier in Chamerau einen 2. Platz, beim Pfingstpokalturnier in Chammünster einen 4. Platz, beim Pokalturnier in Altenmarkt einen 3. Platz und beim Pokalturnier in Vilzing einen 4. Platz. Beim DFB-Pokalturnier schied der FC bereits im ersten Spiel gegen den SV Walderbach mit 2:3 Toren aus. Mit dem negativen Punktekonto von 25:27 belegte man in der Verbandsrunde den 8. Platz.

Zum Abteilungsleiter war wiederum Werner Plank gewählt worden, der Trainer der ersten Mannschaft war Josef Wurzinger.

In der Saison 1974/75 sollte sich vollenden, was sich in den letzten beiden Jahren angedeutet hatte. Nach neunjähriger Zugehörigkeit zur A-Klasse mußte der FC Chammünster durch einen einzigen Punkt Rückstand den Weg in die B-Klasse antreten. Dabei muß man berücksichtigen, daß die 1. Mannschaft des FC leistungsmäßig anfänglich mit den

Konkurrenten mithalten konnte, ein krasser Abfall in den letzten Spieltagen wurde jedoch zum Verhängnis. Ein Unentschieden beim letzten Spiel in Falkenstein hätte den Abstieg verhindern können, die denkwürdige 5:7 Niederlage dort, besiegelte jedoch das Schicksal der 1. Mannschaft. In dieser Zeit übernahm Adolf Schießl den Posten des Abteilungsleiters, das Amt des Trainers für die nunmehrige B-Klassenmannschaft übernahm Helmut Stoiber. Eine zielstrebige Aufbauarbeit sollte von nun an den Wiederaufstieg in die A-Klasse erzielen.

Ganz entgegengesetzt zur 1. Mannschaft verlief die Saison bei den Jugendfußballern. Hier zeigten sich die Früchte einer zielstrebigen Aufbauarbeit. Zwar hatte man zu Beginn der Saison die A-Jugendmannschaft aus dem Verbandspielbetrieb genommen, die C-Jugend, unter Trainer Willi Brunner schaffte einen sensationellen Erfolg, sie wurde Oberpfalzmeister. Mit 26:2 Punkten war sie überzeugender Meister der Kreissonderrunde Ost geworden und durch zwei Siege über den FC Maxhütte-Haidhof wurde sie Kreismeister und stand damit im Endspiel um die Oberpfalzmeisterschaft. Nach einem kampfbetonten Spiel gegen den SC Regensburg, das mit 1:0 gewonnen wurde, stand die Mannschaft als Oberpfalzmeister fest, ein Titel, der die FC-Führung trotz der Enttäuschung über den Abstieg der 1. Mannschaft wieder etwas hoffen ließ. Leider fällt in diese Saison noch ein trauriger Punkt in der Geschichte des FC Chammünster. Erstmals seit Bestehen des Vereins, verließ ein hochqualifizierter Spieler, der sogar den Sprung in die C-Jugend-Bayernauswahl geschafft hatte, den Verein, um beim ASV Cham, bei dem er sich bessere Spielerchancen erhoffte, tätig zu sein.

Seit langem verfolgte man auch schon den Plan, eine Alt-Herrenmannschaft zu gründen, doch konnte dieses Vorhaben in dieser Saison nicht verwirklich werden.

Die Saison 1975/76 brachte der 1. Mannschaft des FC Chammünster den erhofften Wiederaufstieg in die A-Klasse. Nach einem harten Ringen während der Verbandsrunde, in der man immer wieder vom SSV Schorndorf bedroht wurde, kam es am 17. Juni 1976 vor 1200 Zuschauern im Chamer Stadion zu einem denkwürdigen Entscheidungsspiel zwischen dem FC Chammünster und dem SSV Schorndorf, das nach großartiger Leistung unserer Elf mit 3:2 Toren gewonnen wurde. Damit spielt Chammünster seitdem wieder in der A-Klasse, nachdem sie eine Saison lang mit der B-Klasse vorlieb nehmen mußte.

Im DFB-Pokal schied Chammünster wiederum in der 4. Runde aus und das ausgerechnet gegen den SSV Schorndorf, dem man zuvor die Meisterschaft vermasselt hatte. Die Reservemannschaft, die viele schon als Meister gesehen hatten, konnte das Ziel nicht erreichen, sie wurde Vizemeister. Wesentlich ruhiger ging es bei den Jugendmannschaften zu, die A-Jugend belegte den 4. Platz mit 26:14 Punkten und die C-Jugend kam ebenfalls auf einen 4. Platz mit 23:15 Punkten.

Trainer Helmut Stoiber schied aus, sein Amt übernahm Paul Schrauf, Abteilungsleiter wurde Werner Plank.

Die Mannschaft konnte namhafte Neuzugänge verzeichnen wie Heinz Lehner, Erwin Hutterer, Max Althammer, Wolfgang Fischer und Helmut Eckmann.

1976/77 hielt die erfreuliche Entwicklung des letzten Jahres an, nach einer starken Saison belegte die 1. Mannschaft den 7. Platz mit 33:27 Punkten, die Reserve schnitt mit 25:31 Punkten nicht so gut ab und mußte mit dem 11. Platz vorliebnehmen. Die A-Jugend belegte den 2. Platz und die C-Jugend landete auf Platz 5. Der negative Trend bei den Pokalspielen setzte sich fort, beim Osterpokalturnier in Chamerau belegte man den 4. Platz, beim Pfingstpokalturnier in Chammünster den 5. Platz und in Altenmarkt den 2. Platz.

Unter Dieter Löhner wurde nun endlich eine AH-Mannschaft gegründet, die bisher in Freundschaftsspielen bereits recht passable Leistungen aufweisen konnte. Insgesamt gesehen konnten Abteilungsleiter Werner Plank und Trainer Paul Schrauf mit der Fußballabteilung zufrieden sein.

Die Saison 1977/78 sollte zu der erfolgreichsten Saison im Fußballerlager des FC Chammünster überhaupt werden. Die A-Jugend wurde unter ihrem Erfolgstrainer Herbert Roiger souverän Meister und die C-Jugend erreichte unter Trainer Max Heigl das gleiche Ziel, nämlich die Meisterschaft in der Kreisklasse. Die 1. Mannschaft konnte mit einem Punktekonto von 37:15 hinter dem TB 03 Roding die Vizemeisterschaft erringen.

Beim Osterpokalturnier in Chamerau belegte man den 3. Platz, beim eigenen Pfingstpokalturnier leider nur den 6. Platz, dafür aber beim Pokalturnier in Bodenwöhr den 2. Platz.

In der DFB-Pokalrunde erreichte man durch günstige Auslosung und gute Leistungen die siebente Runde, wurde aber dann vom Landesligisten ASV Burglengenfeld unsanft mit einem 1:10 auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt.

Bei den erstmals durchgeführten Stadtmeisterschaften erreichte man auf Anhieb Platz Eins. Die neugegründete AH-Mannschaft trug 19 Freundschaftsspiele aus, von denen 9 gewonnen und 5 verloren wurden, 5 Spiele endeten unentschieden.

Einen Wechsel gab es in der Abteilungsleitung. Albert Haberl jun. löste Werner Plank ab, Trainer der 1. Mannschaft blieb weiterhin Paul Schrauf. Der Spieler Reinhold Ederer wechselte zum ASV Cham über.

Die Saison 1978/79 brachte der 1. Mannschaft wiederum mit 33:19 Punkten dem Vizemeistertitel, allerdings mit einem Punkteabstand von 8 Punkten zum Meister FC Furth im Wald. Die A 1-Jugend wurde souverän Meister, ebenfalls die neu eingesetzte A 2-Jugend, während die C-Jugend mit einem 9. Platz vorliebnehmen mußte.

Bei der Landkreisolympiade erreichte die 1. Mannschaft den 4. Platz, beim Osterpokalturnier in Chamerau den 6. Platz, ein klarer Sieg wurde beim Pfingstpokalturnier in Chammünster errungen, also Platz 1. Die Stadtmeisterschaft brachte Platz 3, am DFB-Pokal beteiligte man sich wegen Terminmangels nicht.

Trainer Paul Schrauf wechselte zum ASV Cham über, sein Nachfolger wurde Walter Holzer, Abteilungsleiter blieb Albert Haberl. Der A-Jugendspieler Helmut Wittmann wechselte zum ASV Cham über. In der AH-Mannschaft ist das anfänglich große Interesse merklich gesunken, nur 9 Spiele wurden ausgetragen, davon 5 gewonnen, 3 endeten unentschieden und 1 Spiel wurde verloren.

Die Saison 1979/80 stellt den letzten vollständigen Berichtszeitraum dieser Chronik dar. Die 1. Mannschaft hatte endlich das Ziel erreicht, das sie sich seit jeher gewünscht hatte, nämlich die Meisterschaft der A-Klasse Ost. Doch der Weg in die Bezirksliga war damit noch nicht geschafft und daß er letztlich auch verfehlt wurde, lag nicht zuletzt daran, daß die Mannschaft in den Entscheidungsspielen einfach nicht mehr die Kraft und das nötige Selbstvertrauen hatte, um den Aufstieg zu schaffen.

Das erste Entscheidungsspiel gegen den Meister der A-Klasse West, den ASV Schmidmühlen brachte eine klare 0:4 Niederlage, eine Folge des konfusen Spielverhaltens der Mannschaft. Das zweite Entscheidungsspiel in Teublitz, gegen den Vizemeister der A-Klasse Regensburg brachte mit 5:1 zwar einen respektablen Sieg, das dritte Entscheidungsspiel gegen den Vizemeister der A-Klasse Weiden, den VfB Mantel, ging mit 2:4 verloren, sodaß die Aufstiegsträume in die Bezirksliga wieder einmal ausgeträumt waren. Trotzdem konnte der FC aber mit dem Erreichten zufrieden sein, wobei Trainer Holzer sehr viel Verdienst daran traf.

Erstmals wurden 4 Jugendmannschaften eingesetzt. Die A 1-Jugend erreichte den 5. Platz, die A 2-Jugend mußte mit dem letzten Tabellenplatz vorliebnehmen, die C-Jugend mußte absteigen und die D-Jugend erreichte ebenfalls nur den vorletzten Tabellenplatz. Die Reservemannschaft belegte Platz 6.

Die AH-Mannschaft bestritt 16 Spiele. A-Jugendleiter Josef Staudner wechselte zum ASV Cham über.

Ein Ausblick auf die Saison 1980/81 ergibt zur Zeit folgendes Bild: Die erste Mannschaft steht auf Platz 7, die Reservemannschaft auf Platz 9, die A 1-Jugend auf Platz 14, die C-Jugend auf Platz 12 und die D-Jugend auf Platz 5. Mit Sicherheit kann angenommen werden, daß der Klassenerhalt der 1. Mannschaft gehalten werden kann, Abteilungsleiter Albert Haberl und Trainer Walter Holzer sind in dieser Hinsicht sehr optimistisch.

Erfreulich ist auch, daß der 2. Abwanderer der A-Jugend, Helmut Wittmann, der vor einem Jahr zum Bayernligisten ASV Cham gegangen war, nach seinem altersbedingten Ausscheiden aus dem Jugendlager des ASV wieder zum FC Chammünster zurückgefunden hat. Es wäre wünschenswert, wenn auch andere Abwanderer in die Bayernliga, nach ihrem Ausscheiden, wieder den Weg zur ihrem Heimatverein finden würden. Auch eine Damenmannschaft trug für kurze Zeit zum Fußballgeschehen des FC bei, fehlende Gegner und die durch das Spiel bedingte Härte dieses Sportes ließen die Aktivitäten bald wieder erlahmen.

In der Tischtennis-Abteilung sorgten die Jungen der AK I für den Höhepunkt: Als Aufsteiger in die   3. Bezirksliga holten sie die Meisterschaft und schafften mit dem „Durchmarsch“ den Aufstieg in die   2. Bezirksliga. Die Jungen der AK IV wurden Mannschaftsmeister des Kreises Cham. Die Jungen AK III und IV holten den Kreispokal. Bei den Kreismeisterschaften gewann unsere Jugend 6 Kreis­meistertitel und zwar durch Karin Kolbeck, Peter Heller, Peter Müller im Einzel und Peter Heller/Josef Bucher und Markus Lins/Peter Müller im Doppel und Karin Kolbeck/Peter Müller im Mixed. Bei den Stadtmeisterschaften belegte unsere Jugend 11x den 1. Platz, 4x den 2. Platz und 2x den 3. Platz.

 Die Ski-Abteilung feierte 1980 das 10jährige Bestehen. Mit einem 10-Jahres- Rückblick und Lichtbildern wurden die bisherigen Arbeiten und Veranstaltungen in Erinnerung gerufen. Eine besondere Ehrung wurde Josef Gütlhuber bei der Jahreshauptversammlung am 29.03.80 zuteil. Abteilungsleiter Max Schießl konnte ihm den Ehrenbrief des Bayerischen Skiverbandes für besondere Verdienste auf dem Gebiet des Skilaufs überreichen. In diesem Jahr wurde auch ein neues Zeitmeßgerät angeschafft.

 Für die Tennis-Abteilung ist am 15.08.80 ein lange ersehnter Wunsch in Erfüllung gegangen: Die beiden neu angelegten Tennisplätze an der Saliterstraße konnten ihrem Zweck übergeben werden. Seit der Fertigstellung ist der Spielbetrieb auf beiden Plätzen eifrig im Gange.

 Die Eisstock-Abteilung schaffte mit der Moarschaft Gruber bei der C-Klassen- Meisterschaft auf Eis in Münchshofen in souveräner Manier unter 21 Moarschaften die C-Klassen-Meisterschaft und somit den Aufstieg in die B-Klasse. Das Thema „eigene Sommerstockbahnen“ brennt der Abteilung schon lange unter den Nägeln. Um dieses Vorhaben so schnell wie möglich zu verwirklichen, wurde ein Bauausschuß gebildet, der sich besonders um diese Angelegenheit kümmern wird.

Die seit 1975 als Sparte des Hauptvereins geltende Damengymnastik-Gruppe stellt sich nun als 6. Abteilung des FC, als Turn-Abteilung vor. Um den Damen auch im Vereinsausschuß ein Mitspracherecht einzuräumen wurde dies mit offizieller Abteilungsgründung notwendig. Als Abteilungsleiterin wurde Frieda Gütlhuber gewählt.

 

Das dritte Jahrzehnt

Mit einem Sport- und Gründungsfest feierte der FC Chammünster am 10.-13. Juli 1981 sein 20jähriges Jubiläum. Das Fest wurde ein voller Erfolg.

In der Saison 1980/81 erreichte die 1. Seniorenmannschaft der Fußballer einen mittleren Tabellenplatz. Nachdem in der vorherigen Saison der Aufstieg in die Bezirksliga verpasst wurde, kehrte der A-Klassen-Alltag wieder ein.

Die Tischtennis-Abteilung kann 1981 einen ganz besonderen Erfolg feiern: Die Jungen AK I steigen als Meister der 2. Bezirksliga in die Oberpfalzliga auf. In dieser Mannschaft spielen Peter Heller, Peter Müller, Markus Lins, Thomas Pöschl und Peter Bauer. Auch die weiteren 9 Mannschaften spielen in ihren Klassen sehr erfolgreich.

Die Tennisabteilung konnte bei den Tennisplätzen an der Saliterstraße sein neu erbautes Tennis-Vereinsheim der Bestimmung übergeben.

Die Eisstock-Abteilung erreichte mit der Moarschaft Siebenhandl den Meistertitel in der B-Klasse und steigt somit in die A-Klasse auf. Dies ist für diese Moarschaft der zweite Aufstieg in Folge.

Die Turn-Abteilung erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Da sie auch in der Sommerpause mit kleinen Wanderungen und Radtouren aktiv bleibt, wird dem Zusammenhalt in dieser Abteilung gedient.

Die Ski-Abteilung erreichte bei den Stadtmeisterschaften 1981 drei 1. Plätze und mehrere zweite und dritte Plätze. Wegen Erhöhung der Miete wurde die Skihütte am Kalteck aufgegeben.

Die Saison 1981/82 konfrontierte die 1. Seniorenmannschaft der Fußballer mit einer völlig neuen Situation, nämlich dem Kampf um den Klassenerhalt. Mit dem 11. Tabellenplatz konnte man den Abstieg in die B-Klasse gerade noch abwenden. Dagegen mußte die A-Jugend als Tabellenletzter aus der Kreisliga absteigen.

In der Tischtennis-Abteilung spielte die Jungenmannschaft der Altersklasse I die Saison 1981/82 in der höchsten Jugend-Spielklasse, der Oberpfalzliga und erkämpfte sich einen beachtlichen 4. Platz. Bei den Bezirksmeisterschaften am 07.11.82 in Burglengenfeld konnten die Jungen der AK IV drei Oberpfalzmeister stellen. Peter Schamberger errang Platz 1 im Einzel, wurde damit Oberpfalzmeister und somit bester Spieler seiner Klasse in der Oberpfalz. Im Doppel überzeugten Peter Schamberger und Michael Oswald, der zweite Oberpfalztitel für Peter Schamberger war perfekt und auch Michael Oswald war Oberpfalzmeister. Den dritten Titel holte sich Peter Schamberger mit seiner Partnerin Schmidt von der DJK SB Regensburg im Mixed.

Im Frühjahr 1982 startete die Tennis-Abteilung erstmals mit einer Herrenmannschaft in die Verbandsrunde. Als Anfänger landete man nach den fünf Punktspielen auf dem letzten Tabellenplatz. 

Die Arbeit der Ski-Abteilung wurde auch mit sportlichen Erfolgen belohnt. So schafften vier Jugendliche den Aufstieg in die A-Klasse. Drei Läufer werden im Winter 82/83 in der Punkteliste des Bayerischen Skiverbandes geführt.

Die Eisstock-Abteilung führte am 18. Juli 1982 das Gründungsturnier auf den Anlagen des SC Michelsneukirchen durch, weil der ersehnte Bau der Asphaltbahnen noch nicht verwirklicht werden konnte. 2 Moarschaften des FC Chammünster schafften wieder den Aufstieg in die B-Klasse und in die Kreisklasse.

Für die Turn-Abteilung gab es einen Wechsel an der Abteilungsspitze. So wurde 1. Abteilungsleiterin Traudl Hunger und 2. Abteilungsleiterin Kathi Hofbauer.

Die Saison 1982/83 endete für die 1. Seniorenmannschaft der Fußballer mit drei Relegationsspielen. Im letzten Entscheidungsspiel gegen den FC Schlicht konnte die A-Klasse im Elfmeterschießen mit knapper Not erhalten werden.

Die Tischtennis-Abteilung hatte eine außergewöhnliche Saison. Alle 6 gemeldeten Mannschaften sind aufgestiegen! – Das war noch nie da!!!

Die Tennis-Abteilung erreichte mit ihrer 1. Herren-Mannschaft in der zweiten Saison den 3. Platz. Gemeldet war auch eine 2. Herren-Mannschaft. Die Damen bereiten sich mit Freundschaftsspielen auf einen möglichen Einsatz in der Verbandsrunde vor.

In der Ski-Abteilung trägt die Jugendarbeit durch Siege bei B- und A-Rennen reiche Früchte. Mehrere Spitzenplätze bei den Stadtmeisterschaften zeigen einen hohen Leistungsstand der Rennläufer.

Fußball-Abteilung, Saison 1983/84, das Jahr des Abstiegs! Nach achtjähriger Zugehörigkeit zur A-Klasse nun nach 1975 der zweite Abstieg in die B-Klasse.

Eine gewisse Ernüchterung erfuhr die Tischtennis-Abteilung, denn 2 Mannschaften mußten wieder absteigen. Nur die Jungen der Altersklasse III errangen in der Kreisliga ungeschlagen den Meistertitel.

Die Ski-Abteilung macht nun auch im Nordischen Bereich mit den Langläufern Marianne und Alexander Schäfer und Josef Dankerl von sich Reden. Hervorragende Plazierungen bei verschiedenen Rennen beweisen die Klasse dieser Athleten.

Die Asphaltbahnen sind fertig! Mit der kirchlichen Segnung durch Ortspfarrer Voith wurde das Sommerstockzentrum der Stadt Cham, bei den Sportanlagen am Münsterbühl seiner Bestimmung übergeben. Jetzt kann die Eisstock-Abteilung endlich eigene Turniere auf eigenem Platz ausrichten. Die Stockschützen holten am 17.10.84 in Untertraubenbach den Stadtmeistertitel.