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CHAMM�NSTER
(hh/chi). Die meisten der Skifahrer des FC Chamm�nster lie�en sich ihren
Humor auch vom Dauerregen nicht vermiesen, als sie am Freitagabend auf der
Strecke in Gr�n/Maibrunn ihre Vereinsmeisterschaft austrugen, nachdem eine
Mehrheit im Zielzelt f�r die Durchf�hrung des Rennens gestimmt hatte.
Abteilungsleiter Ski & Inline im FC Chamm�nster Sigi Zistler war selber
nicht ganz wohl bei der Sache, aber die Strecke und die Zeitnahme waren am
Nachmittag aufgebaut worden, als �brigens in Gr�n die Schneeflocken vom
Himmel fielen, und so gingen zwar nicht alle gemeldeten L�ufer an den Start,
aber es wurde doch eine echte Konkurrenz.
Schreib: Sie wanden ihre Handschuhe aus, um beim
Rennen leichter zu sein , meinten drei der Sportlerinnen vor dem Rennen zum
Berichterstatter, als sie kurz unter dem Dach der Lifth�tte Schutz vor dem
nicht enden wollenden Nass vom Himmel suchten und sich dann doch f�rs Rennen
herrichteten. Denn die Vereinsmeisterschaft beim FCC ist eben mehr f�r die
Sportler als blo�e Gaudi, da steckt schon eine geh�rige Portion Ehrgeiz auch
mit drin. Und nach vielem Geschimpfe, aber auch Lachen und Humor, leuchtete
pl�tzlich die Anzeigetafel am Zielzelt auf und die kleinsten Rennl�ufer der
j�ngste war gerade mal knappe vier Jahre alt, die �ltesten, die in den
Parcours gingen, waren Jahrgang 1964 begannen mit der Vereinsmeisterschaft im
Riesenslalom 2012 des FC Chamm�nster.
Und wenn viele auch vor dem Rennen meinten, man
bleibe im tiefen Schnee stecken und m�sse kr�ftig anschieben, um ins Ziel zu
kommen, so stellte sich die Piste dann doch als relativ schnell heraus, nur
neben die feste Fahrbahn durfte man nicht kommen. Da zuigts de aus de Schuah
au�e, weil de Ski einfach steh bleim , beschrieb es sp�ter Hubert Zistler,
der aber wohl die beste Linie zwischen den Toren gefunden hatte und wieder
mal Vereinsmeister wurde, knapp vor Johannes G�tz und Daniel Mayer. Bei den
Damen war Claudia Wittmann die Schnellste und war ganz erstaunt dar�ber. Doch
die Zeitmesstechnik war auch durch den Regen nicht zu beeinflussen und die
zeigte bei der Claudia einige Hundertstel weniger an als bei ihren Konkurrentinnen.
So wurde Franzi Ries Zweite und Susanne Weber belegte den dritten Rang.
�brigens lagen die Zeiten nicht viel �ber denen bei regul�ren
Verh�ltnissen.
Bei der FCC-Riesenslalom-Vereinsmeisterschaft gibt
es auch eine Familien- und eine Gruppenwertung. Bei der Familienwertung
werden die drei schnellsten Mitglieder einer Familie ber�cksichtigt, bei den
Gruppen, die jeweils aus drei Skil�ufern besteht, werden alle Zeiten
gewertet. Bei den Familien siegten die Webers (Papa Helmut sowie Lukas und Susanne)
vor den Grubers (Mama Walburga, Luzia und Christoph), die Teamwertung
gewannen mal wieder die Rennsemmeln mit Patrick Kienberger, Andreas Weindl
und Daniel Mayer vor der Zipfelhaumbande mit Franzi Ries, Kerem Fischer und
Christoph Gruber, das Team Zistler Sports (Sigi Zistler, Hubert Zistler,
Luis Sch�nberger) kam nur auf den dritten Platz, weil der dritte Mann, der
Zistler Sigi, sich vor dem Rennen gedr�ckt hatte.
So kamen alle gesund und wohlbehalten ins Ziel und
versuchten danach nur noch, m�glichst schnell ihre total durchn�ssten
Klamotten vom Leib zu bekommen und sich in der H�tte ein wenig aufzuw�rmen
und den wahrlich unvergesslichen Abend , wie ihn ein Teilnehmer nannte,
gesellig ausklingen zu lassen, bevor es durch Nebel, Schneematsch und Regen
wieder heimw�rts ging. �brigens, die bew�hrten Helfer der FC-Skiabteilung
hatten wieder alles bestens im Griff und trotzten geduldig dem Sauwetter .
Auch sie haben eine Anerkennung verdient, wenn die Vereinsmeister des FCC im
Riesenslalom bei der Saisonabschlussfeier geehrt werden.
Bericht von Holder Hierl
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Die Vorfreude auf einen "unvergesslichen Abend" ist ihnen anzusehen. |
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