„Zusammenfassend kann ich sagen: Wir können stolz auf unseren FC
Chammünster sein.“ Der Präsident des FC Chammünster, Dr. Hans-Jürgen Moser, blickte bei der Jahresversammlung des Minstacher Sportvereins am Samstagabend im
„s’Häusl“ zufrieden auf das abgelaufene Jahr zurück und das durfte er auch, läuft es doch derzeit organisatorisch und sportlich recht gut und das
Jubiläumsfest in diesem Juli (15. bis 18.) ist weitgehend vorbereitet und verspricht mit der Deutschen Meisterschaft im Inline-alpin-Sport, einem
Eisstock-Pokalturnier und mit musikalischen Höhepunkten ein Erfolg zu werden.
Vor der Versammlung hatte bereits ein Gedenkgottesdienst für die verstorbenen Mitglieder im Marienmünster stattgefunden, jetzt erinnerte der FCC-Vorsitzende noch
einmal an die beiden im vergangenen Jahr verstorbenen Josef Schübl und Erich Huska, die beide viel für den Verein getan hatten. In seinem Jahresresümee sah Dr. Moser
viel Positives, vor allem die Inline-Sportler hatten den Namen des FC Chammünster bestens vertreten. Doch auch in den anderen Abteilungen werde guter Sport geboten.
So bei den Fußballern oder in der Turnabteilung. Viele Betreuer sicherten den Erfolg des Vereins, so der Vorsitzende.
Die Verwaltungsaufgaben würden durch eine starke Finanzabteilung mit dem neuen Hauptkassier Franz Kohl und seinen Beratern Willi Babl, Franz Schneider und Christoph
Wölfl abgesichert. Dies sei auch gerade in Hinblick auf das große Jubiläumsfest „50 Jahre FC Chammünster“ nötig. Die Vorarbeiten seien weitgehend
abgeschlossen, Festleiter Erich Babl habe mit dem Festausschuss ein grandioses Fest organisiert.
Dr. Moser gab bekannt, dass er bei den Neuwahlen im kommenden Jahr nicht mehr für das Amt des Vorsitzenden zur Verfügung stehen werde: „Irgendwann muss man
aufhören mit solchen Dingen.“ Seinem Stellvertreter Alexander Kregiel, einem Nachfolgekandidaten, dankte Dr. Moser für die Erledigung vieler Arbeiten, und bat
ihn um den Bericht des Hauptjugendleiters. Doch Kregiel erklärte sich für nicht mehr zuständig, hatte ihn am Vortag doch Andrea Daiminger als Hauptjugendleiterin
abgelöst. Und die machte in ihrem Bericht klar, dass sie seit Jahren im Jugendzirkel mitarbeitet und so dort kein Neuling mehr sei. Kregiel wies die Versammlung noch
darauf hin, dass sie die neue Hauptjugendleiterin im Amt bestätigen müsse, was einstimmig erfolgte.
Die Berichte aus den Abteilungen eröffnete Erwin Mühlbauer für die Eisstockschützen. An 53 Turnieren hätten sie im vergangenen Jahr teilgenommen, wobei 20 Herren
eingesetzt wurden. Sieben Mannschaften sind laut Fußball-Abteilungsleiter Hans-Jürgen Wanninger derzeit im Spielbetrieb engagiert, außer der A-Jugend. „Die
Tennisabteilung ist ein trauriges Thema“, erklärte Dr. Moser als kommisarischer Leiter der Abteilung. „Die Tennisanlage und das Tennisheim werden jedes
Jahr perfekt hergerichtet, aber es gibt nur ein sehr, sehr geringes Interesse der Tennisspieler, dies zu nutzen.“
Eine neue Stellvertreterin mit Petra Hastreiter hat nun Turnabteilungsleiterin Veronika Haberl. Erwähnen wollte Haberl noch, dass Margret Karl nach 16 Jahren in der
Abteilungsführung ausgeschieden sei, doch habe sie dauerhafte Spuren hinterlassen. Ein anderer Eckpfeiler sei Rose-Bärbel Beyer, die seit 35 Jahren als
Übungsleiterin im FCC tätig ist. In den letzten Jahren habe man rund zehn Kinder pro Jahr hinzugewinnen können. Reinhard Rädlinger berichtete für die
Tischtennis-Abteilung. Die Herrenmannschaft sei in der 2. Kreisliga Vizemeister geworden; die Damen haben ihren Platz in der 3. Bezirksliga Ost gehalten. Ski- und
Inline-Abteilungsleiter Sigi Zistler verwies in seinem Bericht auf die Siege im Gesamtweltcup durch Claudia Wittmann und Sebastian Gruber und die unzähligen anderen
internationalen wie nationalen Titel.
„Die Berichte haben gezeigt, dass wir uns wieder verjüngt haben, wir sind ein junger, ein moderner Verein“, freute sich der FCC-Vorsitzende. Seinen
ersten Bericht als FCC-Hauptkassier gab nun Franz Kohl ab. Die beiden Kassenprüfer Franz Schneider und Dieter Barufke schlugen die Entlastung vor.
Vereinsheimbeauftragte Elfriede Wanninger sagte, mit der Familie Stockerl als Vereinsheimpächter könne man glücklich sein.
Auf den Stand der Festvorbereitungen ging nun Festleiter Erich Babl ein und stellte das Programm der vier Feiertage vor. Am Freitag, 15. Juli, wird nach dem
Totengedenken am Gedenkstein am Sportplatz zum Festzelt marschiert, wo Kolpingmusik und „Sixdas“ aufspielen werden. Am Samstag stehen die Inline-alpin-DM
und das Eisstock-Pokalturnier im Mittelpunkt; am Abend gibt’s Musik für die Jugend von „HoAß“. Am Sonntag sind Festgottesdienst, musikalisch
gestaltet von FC-Jugendlichen, und Festzug durchs Dorf; am Nachmittag wird es ein Fußballspiel geben und am Abend traditionelle Bierzeltmusik mit den
„Bayerwald-Sternen“ und eine große Verlosung. Den Festausklang am Montag begleiten die niederbayerischen „Kasplattnrocker“. |