Aktuell

„Gemeinschaft wichtig“
28.04.2009
Jutta Wölfl feierte ihren 70. mit Familie, Freunden und Vereinen.
 
Chammünster. „Ich möchte kurz auf die Gemeinschaft, die du angesprochen hast, eingehen“, meinte der Vize-Vorsitzender des FC Chammünster, Alexander Kregiel, zu Jutta Wölfl, als er ihr bei der Feier ihres 70. Geburtstages im Vereinsheim Chammünster im Namen des FC gratulierte. Diese von ihr gepflegte Gemeinschaft mache es aus, dass zu der Feier so viele Freunde aus den Vereinen und der Nachbarschaft gekommen seien. Vor allem der Kirchenchor Chammünster war stark vertreten, denn Jutta Wölfl ist seit vielen Jahren ein äußerst beliebtes Mitglied der Chorgemeinschaft. Doch auch KAB, OGV und FC Chammünster können schon lange auf die Jutta als Aktivposten zählen und im Pfarrgemeinderat leitete sie lange die Seniorenrunde und gab der Arbeit in der Gruppe viele neue Impulse.
Eine begeisterte Gärtnerin, vor allem für Blumen, ist Jutta Wölfl und so bekam sie von den Vereinsfreunden (OGV und FC) viel Hübsches oder Nützliches für ihr grünes Paradies rund ums Haus, als sie diese auf der Terrasse des Vereinsheims zu ihrer Geburtstagsfeier willkommen hieß.
„Ich freu mich wirklich, dass alle gekommen sind“, meinte sie. So waren auch zwei der vier Söhne mit ihren Familien gekommen, mit dem einen der beiden anderen, der in Chile lebt, hatte sie in der Frühe per Skype schon geplaudert, der vierte, der in Oberbayern arbeitet, kommt zur Familienfeier am 9. Mai, wenn die Wölfls Goldene Hochzeit feiern können.
Der Kirchenchor unter Leitung von Claudia Bauer sang nun ein paar nette Lieder, damit das folgende Festmahl vom Vereinsheimwirt Herbert Knechtel noch bessermundete.
 
 
Bei Fußballern ist alles im Lot
20.04.2009
BILANZ: Minstacher Kicker sportlich und gesellschaftlich sehr aktiv
 
Chammünster. Zur Jahresversammlung der Fußballabteilung des FC Chammünster konnte Abteilungsleiter Heribert Roiger die stattliche Zahl von 50 Mitgliedern begrüßen. Nach dem Totengedenken ging Roiger auf die umfangreichen sportlichen und gesellschaftlichen Aktivitäten ein.
Auf sportlichem Sektor gab es in der vergangenen Saison den größten bisherigen Erfolg einer Reservemannschaft, nämlich die Meisterschaft in der B-Klasse mit 19 Siegen und nur vier Niederlagen. Auch in der laufenden Saison wird man einen vorderen Platz einnehmen.

Reservemannschaft wurde Meister
Ganz so glatt lief es bei der 1. Mannschaft nicht, in der Vorsaison landete man nur auf einem 12. Platz. Aktuell steht man auf einem 7. Platz mit einer Mannschaft, die nur selten einen Altersschnitt über 20 Jahre aufweist. Alle spielberechtigten A-Jugendlichen wurden in die Mannschaft eingebaut und können sich ohne Druck weiterentwickeln. Absolut nicht alltäglich ist auch die Tatsache, dass alle eingesetzten Spieler ausnahmslos bereits in eigenen Jugendmannschaften aktiv waren. Erfreulich auch, dass man schon im zweiten Jahr hintereinander auf einen Kader von beinahe 35 Spielern für beide Mannschaften zurückgreifen kann. Ein großes Lob sagte Roiger auch Trainer Klaus Hunger für sein hundertprozentiges Engagement nicht nur auf sportlichem Sektor.
Außerhalb des Platzes waren die Fußballer erst recht nicht untätig. Bei vielen Arbeitseinsätzen war sich niemand zu schade mitzuhelfen, die Bandenwerbung hat mittlerweile einen hervorragenden Status erreicht, beide Plätze wurden gepflegt und sind in sehr gutem Zustand. Die gesellschaftlichen Verpflichtungen wurden von den Fußballern vorbildlich wahrgenommen, ob Festveranstaltungen, Dorfmeisterschaften und die Organisation des Kinderfaschings.

Gute Jugendarbeit hat Tradition
Auch Jugendleiter Michael Jokisch konnte von einem großen Pensum berichten. Der FCC bietet eine eigene Fund E-Jugendmannschaft an, bei der D-, C- und A-Jugend wurde die Spielgemeinschaft mit dem FC Chamerau weitergeführt, die sich absolut bewährt hat und reibungslos geführt wird. Von Minstacher Seite gehören Sebastian Stockerl, Thomas Dietz, Markus Steinkirchner, Christian Schwarzfischer, Andreas Eckersley und Tobias Bach dem Trainer- und Betreuerstab an.
Neben dem umfangreichen Spielbetrieb wurde auch ein F- und E-Jugendturnier durchgeführt. Dank galt hier vor allem den beiden Schirmherrn Klaus Hunger und Thomas Steinkirchner. In der Jugendarbeit weiter engagieren wollen sich auch Michael Jokisch, Vincent Bauer, Markus Steinkirchner, Sebastian Stockerl und Thomas Dietz, die bereits je 70 Stunden an einem Teamleiterlehrgang teilgenommen haben.

AH-Mannschaft mit neuer Führung
Nicht lange suchen musste man, um einen Nachfolger für Horst Brandl als AH-Manager zu finden. Mit den ohnehin schon seit Jahren im Verein aktiv mitarbeitenden Josef Dirscherl und Josef Jobst sollte wieder etwas mehr Feuer in den ab und zu müden Ah’ler brennen und mit den Beiden sei man sicherlich auf dem richtigen Weg.
Mit einer schwarzen Null konnte man aus finanztechnischer Sicht das Jahr 2008 beenden, das knappe Budget reichte für alle Maßnahmen. Dem Kassier Christoph Wölfl konnte ohne Beanstandungen eine einwandfreie Kassenführung attestiert werden.
In seinem Grußwort zeigte sich Hauptvorstand Dr. Jürgen Moser beeindruckt von den Berichten und zollte der geleisteten Arbeit großes Lob. Der FC-Vorsitzende versicherte, dass er immer eine offenes Ohr für die Fußballbelange hat, was er in der Vergangenheit schon öfters bewiesen hat.
 
 
Turnkinder üben auf dem Einrad
15.04.2009
 
Großen Anklang findet der derzeit stattfindende Einradkurs für Anfänger den die Turnabteilung des FC ausrichtet. Verena Roider vom ASV Cham war spontan bereit, den vorerst zehn Einheiten umfassenden Kurs zu unterrichten. So treffen sich immer sonntags Mädchen im Alter von fünf bis 14 Jahren, um den Umgang mit dem Einrad zu erlernen.
 
 
Adolf Haberl bleibt vielfach aktiv
FFW Hof, PGR, FCC und KAB gratulierten Haberl zum 75. Geburtstag.
 
Hof. Adolf Haberl feierte am 31. März seinen 75. Geburtstag. Freunde, Verwandte, und Vereine folgten seiner Einladung in den Gasthof „Ödenturm“. Adolf wurde 1934 in Hof geboren, heiratete im Jahre 1958 Maria Berg aus Kammerdorf, die ihm vier Töchter schenkte. Mittlerweile zählen auch acht Enkel und zwei Urenkel zur Familie. Leider verstarb seine Frau vor zwei Jahren, doch führt ihm seither Tochter Isolde in lobenswerter Weise den Haushalt. Der Jubilar war als Lagerist bei der Firma Siemens tätig, ging 1990 in Rente. Mit den örtlichen Vereinen hat er ein bestes Verhältnis. Er ist Mitglied bei der Hofinger Feuerwehr, der KAB und seit 1963 beim FC Chammünster und besucht auch immer wieder die Seniorenrunden des Pfarrgemeinderats. Beim FCC war er über zehn Jahre Betreuer der 1. Senioren-Mannschaft, für die er in all diesen Jahren die Sonntag-Nachmittage opferte. Adolf Haberl zählte daher 2003 beim Gründungsjubiläum des FC zu den knapp 30 Ehrenmedaillenträgern für 40 Jahre FC-Treue. Schon seit der Gründung der Eisstockabteilung 1978 betreibt er den Stocksport. Die verbleibende Zeit arbeitet er in Haus und Garten. Er stellt sich aber auch mal ins Tor, wenn dem Enkel nach Fußball ist. Mehrere Redner, vor allem aus den Vereinen, bezeichneten ihn als hilfsbereiten Menschen mit Vorbildfunktion, wünschten noch viele gesunde Jahre. Die Geschenke füllten einen ganzen Gabentisch und gaben Zeugnis von der Beliebtheit Adolf Haberls.
 
 
Eine wichtige Minstacher Stimme
Helga Alt wurde 65. Als Sopranistin gefragt, beim FC lange dabei, für Malteser unterwegs
 
Chammünster. Als Sportlerin ist sie weniger bekannt in Chammünster, dabei war sie bei den Ersten, die im FC 1978 mit dem Tennissport begonnen hatten und in der Altenmarkter Tennishalle vom Georg Bösl in die Kunst des weißen Sports eingeführt worden waren. So kamen am Dienstag auch Hans Bayer, langjähriger FC-Tennis-Abteilungsleiter, und Veronika Haberl, Leiterin der FC-Turnabteilung, bei der Helga Alt im Damenturnen aktiv war, um ihr zum 65. alles Gute zu wünschen. Sie übergaben einen Geschenkkorb.
Nach und nach trafen die Gratulanten ein, Nachbarn, Freunde, Verwandte, auch Tochter Doris kam mit Familie aus Straubing. Tochter Irene konnte sich mitten unter der Woche nicht frei nehmen, zudem hat sie auch erst das vierte Enkelchen der Alts zur Welt gebracht. So feierte eine frohe Runde mit dem „Deandl vom Kramer-Hans“ Geburtstag.
Helga Alt ist als Solistin mit ihrer klaren und warmen Sopranstimme für den Minstacher Kirchenchor fast unentbehrlich. So hatte sie einmal für die Malteser bei deren Maiandacht im Marienmünster das „Ave Maria“ gesungen und eine Kollegin meinte im Anschluss, dass ihr direkt die „Bezerl“ über die Backen gerollt seien, so ergriffen sei sie gewesen. Auch im Chamer Kammerchor singt sie zusammen mit ihrem Mann Wolfgang.
Doch zurück zu den Maltesern: Noch zu Zeiten, als der Malteser-Hilfsdienst noch nicht die Transportfahrten der behinderten Schüler nach St. Gunther übernommen hatte, war Helga Alt eine der Behindertenbus-Fahrerinnen und transportiert seitdem jeden Schultag die Kinder bis aus dem Lamer Winkel nach Cham und zurück. So hoffen viele Leute, dass sie noch lange ihre Helga Alt aktiv in ihren Reihen haben.