Sieben Inlinelehrer für sieben Gruppen
Inlinekurs des FC Chammünster mit Rekordteilnehmerzahl – Erste Rennerfahrung beim Abschlussrennen

Chammünster (hh). Das gab es noch nie: Der Inlinekurs des FC Chammünster war mit 55 Teilnehmern schon vor Ende der Anmeldefrist ausgebucht und es gab sogar eine Warteliste und Nachrücker. Und das, obwohl zumindest in den Printmedien eigentlich keine Ankündigung des Kurses oder gar eine Werbung für diesen erschienen war. Zum Glück hatten sich wieder sieben äußerst qualifizierte Inline-Sportler des FCC – von Weltmeistern über Europameister bis zu Gesamtweltcup-Siegern im Inline-Alpin-Sport – bereit erklärt, als Instruktoren zu agieren und ihr Wissen um die Inlinetechnik weiterzugeben. Und zudem standen noch etliche Helfer parat, die den Kleinen unter die Arme griffen, sinnbildlich wie auch wörtlich. Damit festigten sie die im Verein sehr erfolgreiche Sportart mit einem breiten Unterbau.
Am Montag trafen sich also alle an der Brücke über die B20 am Ortseingang von Chammünster, die sonst als Trainingsgelände für die FC-Inlinefahrer genutzt wird. Die Verantwortlichen hatten die Kursteilnehmer schon in relativ homogene Gruppen eingeteilt, ein Großteil davon für absolute Beginner dieses Sports, die erst einmal die Basics, wie Anlegen und Nutzen der Schutzausrüstung, Anrollen, Bremsen usw. beigebracht bekamen, um dann auf der ebenen Strecke durch Hindernisparcours zu gleiten und damit Sicherheit auf den rollenden Schuhen zu erlangen. Spielerisch erlernten sie so die Grundlagen der Sportart und behielten auch die Freude daran. Die Fortgeschrittenen übten derweil schon das Slalomfahren von der Brücke hinunter, welches die „Könner“-Gruppe währenddessen bereits perfektionierte.


Am Ende des dritten Kurstages, am Mittwoch, konnten sich dann alle bei einem Rennen beweisen. Die Anfänger – die jüngsten Teilnehmer waren gerade mal Jahrgang 2021 – bewältigten dabei einen auf der flachen Straße erstellten Parcours mit Hindernissen zum Übersteigen oder drunter hindurch Schlüpfen, mit Kurvenfahren oder Gleiten durch schmale Begrenzungen. Die etwas Erfahreneren wagten sich auf die Slalomstrecke von der Brücke hinunter. Die Kleineren bewältigten die halbe Strecke, die Großen den ganzen Abhang. Der schaut zwar harmlos aus, hat es aber durchaus in sich. Nicht umsonst sind auf dieser Trainingsstrecke sehr erfolgreiche FCC-Inlinesportler ausgebildet worden.
Bei der Siegerehrung erhielten alle Teilnehmer eine Urkunde und Medaillen sowie ein Packerl Gummibärle. Und die Sonne strahlte auch dazu. Abteilungsleiter Sigi Zistler und Organisationsleiterin Claudia Wittmann dankten allen Helfern für die drei Tage Einsatz sowie den Teilnehmern und deren Eltern, dass sie beim FC Chammünster sich in die Sportart haben einweisen lassen. Damit das Erlernte nicht verloren geht, gibt es ab sofort jeden Dienstag an der B20-Brücke von 17 bis 18 Uhr Kindertraining. Und am 12. Juli startet wieder das Inline-Rennen in Chameregg zum Bayern-Inline-Cup. Sportler und Zuschauer willkommen, Start gegen 10 Uhr.