Das fing gut an für Maximilian Schödlbauer
Weltcupauftakt der Inline-alpin-Sportler in Slowenien – Zwei Slalomrennen

Chammünster (hh). Gradec im Süden Sloweniens ist inzwischen traditionell der Startpunkt der internationalen Elite im Inline-alpin-Sport und auch in diesem Jahr kamen die Spitzensportler am vergangenen Wochenende in diesem kleinen Ort zusammen, um beim Weltcup-Auftakt zu schauen, wie sie im Vergleich zu den anderen Wettbewerbern in die neue Saison starten können. Die anspruchsvolle Strecke ist den meisten Fahrern ja schon bekannt, dennoch ist sie so früh im Rennkalender immer auch ein gewisses Neuland. Zumal immer auch die Wetterbedingungen eine Rolle in dieser Sportart spielen.
Vom FC Chammünster ist ja nur noch Maximilian Schödlbauer aktuell im Weltcupzirkus unterwegs und muss sich dabei einem immer stärker werdenden internationalen Wettbewerberfeld stellen. Gut trainiert hatte er den Winter über und fuhr mit einem gewissen Selbstbewusstsein nach Slowenien. Im ersten Slalomrennen am Samstag war der Kurs rhythmisch, aber technisch anspruchsvoll gesteckt. Schödlbauer fuhr zunächst solide und lag nach dem ersten Durchgang auf Rang zehn. Mit dieser sicheren Grundlage wagte er im zweiten Lauf mehr, legte einen mutigen und sauberen zweiten Rennabschnitt auf die Straße und konnte sich noch um stolze vier Ränge nach vorne auf einen bei dem hochkarätigen Starterfeld starken Platz sechs schieben.
Mit diesem Erfolgserlebnis im Kopf startete der FCCler am Sonntag gleich im ersten Durchgang mit mehr Mut und Entschlossenheit in den Parcours und überzeugte mit der viertbesten Laufzeit. Leider gelang der zweite Durchgang nicht mehr mit dieser Präzision und Schnelligkeit. Am Ende konnte er aber auch in diesem Rennen erneut auf Rang sechs fahren.
Mit diesen beiden Top-Sechs-Platzierungen konnte Maximilian Schödlbauer durchaus zufrieden mit diesem Rennwochenende zum Saisonstart sein – und er ist es auch und sieht mit Optimismus der weiteren Saison entgegen. Die nächsten Renntermine stehen ja auch schon an: Am 20. Juni geht es in Arrach um die Titel der Bayerischen Meister im Inline-alpin-Slalom. Da zählt der Maximilian zweifellos zu den Favoriten.