Ergebnisse Czech-Cup Riesenslalom

Ergebnisse Weltcup Riesenslalom

Ergebnisse Czech-Cup Slalom

Ergebnisse Weltcup Slalom

Die Tschechienreise kann unter Erfahrung gebucht werden

Inline-Sportler des FC Chammünster bei Weltcup in Tschechien – Jana Ziesler auf Podest

Gleich bei ihrem ersten internationalen Rennen in Tschechien kam Jana Ziesler vom FC Chammünster (rechts) auf's Podest.

Chammünster (hh). Es war das zweite Weltcup-Wochenende heuer für die internationale Inlinesportler-Elite im nordtschechischen Braunkohleabbaugebiet Vysoká Pec am Südabhang des Erzgebirges und drei der Inline-Cracks des FC Chammünster nahmen die Reise dorthin auf sich, um möglichst auch Punkte für Weltcup sowie Weltrangliste zu ergattern. Was auf der schwierigen Strecke mit einer ungewohnten nahezu 180-Grad-Kehre und bei der extremen Hitze für alle Rennteilnehmer nicht einfach war. Unter diesen Bedingungen waren die Ergebnisse für die FCCler gar nicht mal schlecht, wenn auch sicher die Hoffnungen andere waren.

Ein „intensives und zugleich anspruchsvolles“ Inline-alpin-Wochenende sei es da in Tschechien gewesen, schätzte es Maximilian Schödlbauer ein. Er trat zusammen mit Nina Ziesler bei den beiden Weltcuprennen an, Jana Ziesler startete für den FCC bei den offenen tschechischen Meisterschaften – und erreichte mit dem dritten Platz in ihrer Altersklasse ihren bisher größten Erfolg bei internationaler Konkurrenz. Wie gesagt, die Rennen waren sehr anspruchsvoll und besonders die starke Kurve erforderte eine saubere Linienwahl und volle Konzentration und Kontrolle der Inlineschuhe. Etlichen Sportlerinnen und Sportlern wurde die Kehre zum Verhängnis. Maximilian Schödlbauer kannte zumindest die Strecke schon von früheren Weltcuprennen, für die Ziesler-Schwestern war sie jedoch Neuland.

Am Samstag standen die Riesenslalom-Wettbewerbe auf dem Programm. Maximilian Schödlbauer fuhr beim Weltcuprennen solide und sicher, Rang neun am Ende war zwar nicht das erhoffte, aber unter den Gegebenheiten ein zufriedenstellendes Ergebnis. Nina Ziesler fuhr zu sehr auf Sicherheit und konnte sich damit nicht für den zweiten Lauf der besten 40 Damen qualifizieren. Jana Ziesler trat bei den offenen tschechischen Meisterschaften in der Gruppe Schülerinnen U12 an, ihr erster internationaler Wettkampfeinsatz. Pech hatte sie dabei im ersten Lauf und stürzte, was sie weit nach hinten warf. Diesen Rückstand konnte sie auch im zweiten Durchgang trotz einer couragierten Fahrt nicht mehr aufholen, Rang neun ihrer Klasse bedeutete dies letztlich.

Am Sonntag standen dann die Slalomwettbewerbe an. Da konnte Jana Ziesler bei den Landesmeisterschaften Tschechiens voll überzeugen. Nach zwei konstanten und guten Läufen erreichte sie am Ende Platz drei hinter der Italienerin Matilde Monticelli und der Serbin Danica Ilic. Ihr erster Podiumsrang auf internationaler Ebene. Die beiden anderen FCCler traten beim Weltcuprennen an. Maximilian Schödlbauer zeigte eine tolle Fahrt und lag nach Lauf eins auf einem sehr guten siebten Platz bei den Herren. Im zweiten Durchgang unterlief ihm aber ein Fahrfehler, der zum Sturz führte. Das Ende der Träume von einem Top-Ten-Platz. Er fuhr zwar das Rennen zu Ende, aber kam über Rang 33 nicht hinaus. Und auch Nina Ziesler erwischte es. Sie schaffte zwar die Kehre sehr gut, kam aber danach aus dem Rhythmus, stürzte und verpasste wieder den zweiten Durchgang. Trotzdem zeigte sie gute Ansätze, auf die sie bauen kann. Und es gibt ja noch viele Rennen.

Für Nina Ziesler sah es sogar nach der gefürchteten Kurve im Riesentorlauf noch gut aus. Aber dann ...

Im Slalom zeigte Jana Ziesler zwei couragierte Durchgänge.

Das nächste ist kommendes Wochenende beim Weltcup in Vöhringen im Landkreis Neu-Ulm mit den Falk-Teuber-Cup-Rennen. Da können die Inline-alpin-Sportler des FC Chammünster zeigen, ob sie ihre Trainingsleistungen im Wettkampf stabilisieren und sich verbessern können. Auch da wird die internationale Konkurrenz, die den einst dominierenden Deutschen immer näher rückt, wie die aus Italien, Tschechien, Polen, Lettland, der Slowakei, Kroatien, Serbien, vor allem auch Spanien, der Schweiz und sogar Japan, eine große Herausforderung sein. Aber das sind ja Reiz und Herausforderung solcher Wettkämpfe.

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