Max Schießl feierte 75. Geburtstag – FCC-Führung gratuliert und dankt

CHAMMÜNSTER. „In d’Zeitung will i net, da is scho ois über mi drin gstandn“, fand Max Schießl, als er in der Gruppe der Führung des FC Chammünster, die ihm zum Geburtstag Glück wünschen wollte, auch den Pressewart erkannte. Das respektieren wir natürlich, aber auf der Homepage darf man ihn schon etwas würdigen, hat er ja allein in der Abteilung Ski und Inline in verschiedenen Funktionen 68 Jahre das sportliche wie gesellschaftliche Leben aktiv mitgestaltet. Aber auch in der Tennis- und der Fußballabteilung war er ein Macher.
So war am Donnerstag-Nachmittag nicht nur FCC-Vorsitzender Dr. Hans-Jürgen Moser zum Gratulieren zur Geburtstagsfeier in Max’ Zuhause mit einem „echten Moser“ unterm Arm, der eine Impression vom Minstabierl zeigt, gekommen, sondern auch Abteilungsleiter Ski und Inline Sigi Zistler mit Erich Wittmann an der Seite und Abteilungsleiter Fußball Mike Deisinger. Sie alle dankten dem Max für sein außergewöhnliches Engagement, seine vielen Ideen und sein Organisationstalent. Sigi Zistler erwähnte, dass der Max etwa 14 Jahre Abteilungsleiter der Skiabteilung war, zwölf Jahre Jugendwart, sechs Jahre Sportwart Ski, zwei Jahre Lehrwart, 25 Jahre Pressewart und 9 Jahre Beisitzer. Daneben saß er in der Redaktion des Minstacher Sportboten oder für die Festschriften, war Festleiter, organisierte Ski-Tagesfahrten in die Alpen und das Trainingslager in Hintertux. Er sei ein „Gründungsvater der Erfolge der Skiabteilung“ gewesen.
Und er brachte auch seine Kinder und Enkel zum aktiven Sport beim FC und in der Ski- und Inlineabteilung. Wie im Gespräch beim Geburtstagskaffee noch herauskam, hatte die Skiabteilung mal eine eigene Skihütte am Kalteck, auch auf Initiative vom Max. Und er erinnerte daran, dass die ersten Slalomstangen der Abteilung Haselnussstecken vom Bierl waren, die er mit rotem und blauem Lack überzogen hat. Eine Zeit lang wurde in der Abteilung auch mal der nordische Skisport mit Langlauf gepflegt, durchaus mit ansehnlichen Erfolgen der kleinen Gruppe.
Aber auch Tennis hat der Max im FC gespielt und hat sich da um die Platzpflege mitgekümmert. In den 2010er Jahren hat er eine Nordic-Walking-Gruppe gegründet und diese einmal in der Woche durch die Gegend gejagt, bis das Interesse nachließ. Als Jugendlicher war er außerdem bei den Fußballern ein wertvoller Spieler. Und so weiter. So kann man also zu Recht sagen, dass der Max sich um den FC Chammünster und besonders um die Abteilung Ski und Inline sehr große Verdienste erworben hat und ihm dafür von Herzen zu danken ist.