• So, 22.05.2022: Saisonsiegerehrung Skiverband Bayerwald bei Joska Kristall in Bodenmais -> Platzierungen FC Chammünster
  • Di, 31.05.2022, 17.00 Uhr: Inline-Kindertraining an der Brücke über die B85
  • Sa, 16.07.2022: Offene Deutsche Meisterschaft Inline-RS in Bad Kötzting
  • So, 17.07.2022: Offene Bayerische Meisterschaft Inline-SL in Bad Kötzting
  • Sa, 24.09.2022: 100-Jahr-Feier Skiverband Bayerwald in Osterhofen

Ergebnisse Vereinsmeisterschaft Riesenslalom

Im Winter wie im Sommer erfolgreich

Jahresversammlung der Abteilung Ski und Inline im FC Chammünster – RS-Vereinsmeister geehrt

Alle Pokalgewinner bzw. Klassensieger der Riesentorlauf-Vereinsmeisterschaft mit den beiden Abteilungsleitern Andy Babl (links) und Sigi Zistler (rechts).

Chammünster (hh). Noch ein Zusatztisch musste im Saal des Gasthauses Ödenturm aufgestellt werden, als am Samstag die Abteilung Ski und Inline im FC Chammünster ihre Jahresversammlung abhielt, um nach kuriosen Ski- bzw. Inlinesaisons zurück und nach vorne zu blicken. Der Andrang der Mitglieder war groß und man merkte, dass sich alle über ein Treffen in Präsenz freuten. Traditionell werden bei dieser Versammlung auch die Vereinsmeister im Ski-Riesenslalom geehrt und es gibt von der Abteilung spendiertes Essen vom warm-kalten Buffet und von den beiden Vereinsmeistern gespendetes Freibier und eine Eistorte.

Abteilungsleiter Sigi Zistler begrüßte alle zur Saisonabschlussfeier und Jahresversammlung und hieß besonders den derzeit leitenden FC-Vorsitzenden Dr. Georg Turba willkommen. Das letzte Skirennen des FC vor Corona habe gerade noch im März 2020 mit 148 Teilnehmern durchgeführt werden können, erinnerte Zistler, im folgenden Winter war nichts möglich. Im Bayerischen Wald lief kein Skilift, erst im November 2021 startete der FC wieder mit seinem traditionellen Trainingslager in Sölden und es gab einige Rennen im Bayerwald. Auch im Inline-alpin-Sport ging wenig.

Als Rennen wieder möglich waren, habe man gespürt, dass der Zusammenhalt im Verein wie im Verband noch da ist. Andererseits müsse heute alles schnell gehen, weil man nie weiß, ob es wieder Beschränkungen geben wird. Alles sei sehr komplex geworden und es gebe viele unterschiedliche Meinungen. Da sei es wichtig, dass man weiter gut zusammenarbeitet, um diese Anforderungen zu bewältigen. In der Coronazeit hätten viele gemerkt, dass sie auch alleine sportlich was unternehmen können, trotzdem seien die Sportvereine weiter wichtig. Vor allem für Angebote für die Kinder oder für die Organisation von Wettbewerben brauche es starke Vereine, um immer wieder Kinder und Jugendliche an den Sport heranzuführen und dabei zu halten. Auch das im Verein sich bildende Gemeinschaftsgefühl sei sehr wichtig. In diesem Zusammenhang dankte er den Trainern Paul Brückl, Andreas und Luis Schönberger, dass sie durch ihr buntes Trainingsprogramm und ihre Motivationsgabe immer wieder neue Kinder zum Ski- und Inlinesport bringen. Die positive Entwicklung beim Mitgliederstand zeige dies.

Der FCC-Hauptverein, vertreten durch Dr. Georg Turba, würdigte Claudia Wittmann für ihren 3. Platz im Inline-alpin-Gesamtweltcup mit einer Geldspende.

Die Teamwertung gewannen die

Die Abteilung sei leistungsorientiert und sei daher bei der Organisation von Rennen mit an der Spitze im Skiverband Bayerwald, aber auch beim nationalen oder internationalen Inline-Verband. Aber eines sei klar, es werde immer schwieriger, Mitglieder zu finden, die sich in das Führungsteam einbinden lassen, die selber Verantwortung übernehmen. Jeder vom Abteilungsvorstand würde sein Amt abgeben, wenn sich ein Nachfolger finden würde. Aber danach schaut‘s nicht aus und so haben alle zugesagt, weiterzumachen und die Herausforderungen anzunehmen.

Vom Skibetrieb berichtete Josef Hecht, dass Paul Brückl durch seine Sonderaktionen für Familien während des Lockdowns einmal den Zusammenhalt im Verein gestärkt habe, zum anderen die Mitglieder zu sportlichen Aktivitäten animiert habe, die sie sonst wohl nicht angegangen wären. Etwa der Radlwettbewerb, bei dem Johannes Götz mit seinen über 300 Kilometern an einem Tag seinen Respekt bekomme. Für die jeweiligen Sieger habe es auch Superpreise gegeben.

Ebenfalls super organisiert hätten Andy und Luis Schönberger wieder das Sommertraining mit 20 Einheiten und dazu noch Radltouren oder Wanderungen. In diesem Zusammenhang hätten zwölf Teilnehmer auch gleich das Sportabzeichen abgelegt und fast alle die Goldstufe erreicht. Das erste Mal auf Schnee ging’s zum Trainingslager in Sölden mit 45 Teilnehmern und tollen Bedingungen und fast freien Pisten. Ab Dezember hätten dann die wöchentlichen Trainings im Bayerwald begonnen, von Mitterfirmiansreuth bis zum Arber, auch unter Flutlicht am Hohenbogen.

Der wiedergewählte Abteilungsausschuss mit dem Vize-Chef des FC Chammünster, Dr. Georg Turba (4. von rechts).

Die Schönbergers gewannen die Familienwertung.

Das „Minstacher Rennwochenende“ wurde heuer an nur einem Tag durchgezogen mit fünf Wertungen, von der Vereinsmeisterschaft Riesenslalom über den Sparkassen-Kindercup bis zur Bayerwaldmeisterschaft im Slalom und Riesenslalom und die beiden FC-Pokale. Auch die FCCler waren dabei durchaus erfolgreich. Beim Sparkassen-Gesamtcup lag Korbinian Meierhofer auf Platz eins seiner Klasse, Nina Ziesler auf zwei und Connor Simon auf drei. Sie bekamen von der Abteilung einen 20-Euro-Gutschein. Beim Max-Schierer-Bayerwaldcup gab es zweite Plätze für Daniel Mayer, Veronika Raab und Tobias Hägele. In der Mannschaftswertung des Skiverbands landete der FCC auf Platz zwei.

Wenig Rennen hatten die Inliner, wie Claudia Wittmann erzählte. 2020 war gar keins, 2021 nur drei Weltcuprennen, in Slowenien, der Slowakei und Tschechien. Dazu die Europameisterschaft in Nordspanien, ein Rennwochenende gab es mit den Deutschen Meisterschaften im Slalom und Riesentorlauf in Bad Kötzting. Beim Deutschen Inline-alpin-Cup holte sich Maximilian Schödlbauer den ersten Platz, bei der DM im Slalom Platz zwei und Claudia Wittmann wurde im Riesentorlauf Dritte. Bei der EM in Spanien wurde Sigi Zistler bei den Masters zweimal Dritter.

Auch das gemeinsame Essen fördert die Gemeinschaft.

Heuer gab es bereits vier Trainings für die Kinder, zunächst spielerisch, ab jetzt wettkampfmäßig. Sechs Weltcuprennen seien geplant, dazu wieder die EM in Spanien, eine Junioren-EM in der Schweiz, seit Jahren mal wieder ein internationales Rennen dort, die DM im Riesenslalom in Bad Kötzting, ein Rennen zum Bayerwald-Inlinecup in Chameregg, Rennen zum Deutschen Inlinecup und als Höhepunkt die World Roller Games für alle Rollsportarten im November in Argentinien.

Claudia Wittmann verwaltet auch die Abteilungskasse und konnte da ein schönes Plus vermelden, da es viele Spenden und Zuschüsse gab und wegen der wenigen Rennen nicht so viel Ausgaben anfielen. „Ohne die Claudia könnt ich nicht weitermachen“, meinte Sigi Zistler, „aber wir sind ein Team und da geht’s.“ Dr. Georg Turba würdigte auch die Erfolge der Abteilung, besonders in der Jugendarbeit, wo andere Sparten doch erhebliche Probleme haben. Dieser Erfolg liege auch in der Kontinuität und Homogenität in der Abteilung, die in 50 Jahren nur vier Abteilungsleiter gehabt habe, die immer von einer großen Gruppe unterstützt wurden. Und als Anerkennung für Claudia Wittmanns dritten Platz im Gesamtweltcup überreichte er ihr eine Geldspende des Hauptvereins.

Turba leitete dann auch die Neuwahl der Abteilungsführung, die wenig Veränderungen brachte: 1. Abteilungsleiter Sigi Zistler, sein Stellvertreter Andy Babl, Kassier Claudia Wittmann, Schriftführer Johannes Götz, Jugendleiter Josef Hecht, im weiteren Abteilungsausschuss sind rund 15 Mitglieder mit speziellen Aufgabengebieten.

Andy Babl nahm nun die Ehrung der Vereinsmeister im Ski-Riesenslalom vor, wobei Vroni Raab und Johannes Wutz heuer die großen Pokale bekamen, bei den Kindern erhielten alle auf dem Stockerl einen Pokal, die Erwachsenen durften sich über ein Gselchts vom Ries Theo freuen. Die Team-Wertung gewannen die „Firestarter“ vor „Ruhm und Ehre“ und dem „Minstacher Volksfestverein“ gewonnen haben, bei der Familienwertung siegte die Familie Schönberger vor Gruber/Hoffmann, den Raabs und den Weigls. Zur 50. Vereinsmeisterschaft gab es auch eine Nostalgie-Wertung, bei der Erich Wittmann mit seiner historischen Skiausrüstung ganz vorne lag.

Vor dem Sturm aufs Buffet wurden noch die nächsten Termine genannt: 22. Mai Saisonehrungen des Skiverbands Bayerwald in Bodenmais; 16. Juli offene Deutsche Meisterschaft Inline in Bad Kötzting; 24. Juli BIC-Rennen in Chameregg; der Hauptverein bietet seit dem 26. April Yoga in der Turnhalle an; am 12. Mai ist Hauptausschusssitzung wegen der Jahresversammlung und den Neuwahlen. Zistler bat die Abteilungsmitglieder, sich auch im Hauptvorstand zu engagieren.

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